CMD-TherapieDentosophie und myofunktionelle Therapie

Die Dentosophie und myofunktionelle Therapie bieten gute und vor allem sanfte Möglichkeiten der Behandlung der CMD. Sie beschäftigen sich mit dem Zusammenspiel von Zähnen, Kiefer, Zunge, der mit ihnen verbundenen Schluck- und Kaumuskulatur sowie der Atmung – also mit genau jenem System, das auch bei der CMD meist stark betroffen ist. Oft sind die für die CMD ursächlichen Zahnfehlstellungen und Kieferbeschwerden auf myofunktionelle Störungen zurückzuführen: falsche Zungenstellung, falsche Schluckmuster, asymmetrisches Kauen oder Mundatmung.

Zahnärzte Stuckenberg: Zahnerhalt
Zahnärzte Stuckenberg: Frontzahntrauma

Genau hier setzt die myofunktionelle Therapie an: Es handelt sich um ein Training, bei dem die richtige Zungenlage, balanciertes Kauen, physiologisches Schlucken und die Nasenatmung eingeübt werden. Es steht nicht nur die Mundhöhle im Fokus, sondern es werden funktionelle Zusammenhänge des gesamten Körpers und Haltungsapparates berücksichtigt, mit einem besonderen Fokus auf der osteopathischen Beweglichkeit des Kopfes. Hier ergänzt die Posturologie die Dentosophie auf eine einzigartige Weise, indem sie die eventuellen Zusammenhänge der Zungen- und Kieferposition auf unsere gesamte Körperhaltung aufdeckt und Möglichkeiten der Therapie bietet.

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Der Balancer: Therapie mit Schiene

Die myofunktionelle Therapie funktioniert zunächst ganz einfach mit dem sogenannten Balancer: Die herausnehmbare Schiene fördert einerseits das natürliche Wachstum der Zähne, entlastet den Kiefer, korrigiert Zungenlage und Schluckmuster, unterstützt die Nasenatmung und trainiert die gesamte Gesichtsmuskulatur. Das bedeutet, dass er eben nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen behandelt. Der Balancer wird auf den Patienten angepasst dann täglich etwa eine Stunde sowie nachts getragen. In der Regel kann die Therapie nach ca. 6 – 12 Monaten abgeschlossen werden, wenn die durch den Balancer eingeleiteten Veränderungen in Fleisch und Blut übergegagen sind.

Zahnärzte Stuckenberg:  Behandlung mit dem Balancer

CMD: Behandlung im Spezialisten-Team

Die CMD ist ein komplexer Beschwerdekomplex, hinter dem oftmals ebenso komplexe Ursachen stehen. Das bedeutet auch, dass es keine standardisierte Therapie gibt, die auf jeden Patienten anwendbar ist. Als Zahnmediziner ist es unsere Aufgabe, herauszufinden, ob Zahnfehlstellungen oder myofunktionelle Störungen hinter Ihren Beschwerden stehen. Die myofunktionelle Therapie oder die Korrektur der Fehlstellungen mithilfe einer Aufbissschiene bietet verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden deutlich zu reduzieren. Aber es sind nicht die einzigen: Je nach der Schwere der Symptome und der Ursachen für die Probleme kann es sinnvoll sein, Physiotherapeuten, Osteopathen, Logopäden oder Kieferorthopäden im Netzwerk hinzuzuziehen, um Verspannungen im gesamten Körper aufzulösen.

Kosten der CMD-Therapie

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die CMD-Therapie leider noch nicht. Vielleicht hilft Ihnen aber schon die Anfertigung einer Aufbissschiene, deren Kosten zumindest teilweise getragen werden und die nur noch einer geringen Zuzahlung bedarf. Zudem kann durch uns die Physiotherapie bei Bedarf verordnet werden.

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